Full House

Full House ist eine moderne Fabel über das Zusammenleben im urbanen Raum; interkulturell und mobil, für Kinder und Erwachsene, zur Verständigung und Überwindung von kulturellen und anderen Unterschieden, kommt Full House in Hinterhöfe von Mehrparteienhäusern, in Kindergärten, Schulen und an andere Orte, an denen es durch intensives Zusammenleben zu Reibungsproblematiken kommen kann bzw. wo es oft an gegenseitigem Verständnis mangelt, da sich die Kommunikation oft als schwierig erweist.

Full House erzählt, nonverbal und mit Livemusik, die Geschichte von Fräulein Koala, Herr Hund und Frau Pferd. Die drei wohnen Tür an Tür in einem Mehrfamilienhaus. Frau Koala will die ganze Welt lieb haben. Herr Hund ist Einzelgänger und liebt klassische Musik. Frau Pferd sprüht vor Energie und hat ständig fünf Sachen am Dampfen. Das Zusammenleben ist nicht einfach und da sie in ihrem Alltag sehr mit sich selbst beschäftigt sind, nehmen sie die Bedürfnisse ihrer Nachbarn kaum wahr. Und manchmal läuft da das Toleranzfass auch über.

Damit nicht genug, bekommen sie einen neuen Nachbarn: Herr Tiger. Mit seiner überschwänglichen Art überfordert er die drei restlos, löst aber gleichzeitig eine Situation aus, in der alteingessene Probleme ans Licht kommen und in der sich die Nachbarn zum ersten Mal gegenseitig wahrnehmen und schließlich bei der unerwarteten Einweihungsfeier von Herr Tiger erleichtert begegnen.

Full House entstand aufgrund des Anliegens der ARGE do.it.to.do.do, ein theatralisches Projekt zu finden, das die zwischenmenschliche Kommunikation in eng bewohnten, urbanen Lebensräumen fördern sollte. Daraufhin entwickelte Eléctrico 28 die Idee, angelehnt an Nachtbarschaftserfahrungen, ein Stück über das Zusammenleben in einem Haus zu machen, in dem gewisse Alltagsprobleme mit Humor angesprochen und enttabuisiert werden.

Künstlerische Leitung & Organisation: Ana Redi-Milatovic

Dramaturgie: Ana Redi-Milatovic, Sergi Estebanell, Alina Stockinger

Spiel: Ana Redi-Milatovic, Sergi Estebanell, Alina Stockinger, Josep Cosials

Outside Eye: Josep Cosials Montolio & Daniela Poch

Musik & Sound: Siruan Darbandi

Bühnenbild: resanita & dageko.gmbh

Kostüme: resanita & Eléctrico 28

Masken: Ivana Kovalcik

Idee: ARGE do.it.to.do.do & Ana Redi-Milatovic

Produktion: ARGE do.it.to.do.do (Georg & Dagmar Kotzmuth)

Fotos: Nikola Milatovic